Netzwerk

Erdfest Initiative (Kooperation mit Im Dialog e.V. seit März 2021)

Was man feiert, schützt man eher. 2018 wurde unter Trägerschaft des und.Institut e.V. und mit Unterstützung des Bundesamts für Naturschutz die erdfest-initiative ins Leben gerufen. 

Die alljährlich im Frühsommer an vielen Orten zeitgleich Erdfeste stellen politischem und aktivistischem Engagement für den notwendigen Wandel eine noch kaum erschlossene Ressource an die Seite: das Feiern des Lebendigen. Dies schenkt Kraft und inspiriert zu regenerativen Lebens- und Wirtschafts-weisen. 

2019 wurde die erdfest-Initiative als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfal im Sonderwettbewerb "Soziale Natur - Natur für alle" ausgezeichnet. 

Beginnend 2025 werden die Erdfeste nicht mehr vom und.Institut, sondern von der ebenfalls gemeinnützigen Interessengemeinschaft gesunder Boden gehütet.

Die IG gesunder Boden zählte von Anfang an zu den institutionellen Partnern der erdfest-Initiative. Was sie motiviert, den Staffelstab für das Hüten der Erdfeste zu übernehmen: »Die Erdfeste stellen ein entstehendes neues Kulturgut dar, dessen Aktualität künftig immer weiter wachsen dürfte. Im Kern handelt die Erdfest-Idee davon, quer durch die ganze Gesellschaft Bewusstheit zu schaffen für die existenzielle Bedeutung einer gesunden Erde – als Boden wie als Planet. Solches Bewusstsein wiederum fließt ein in die demokratische Willensbildung, wird damit zur Basis für auch politische Veränderung.«

Die Dialog Akademie ...

... ist eine Netzwerkorganisation in Pressbaum (Österreich) unterschiedlicher Menschen und Lehrer*innen, die ihre Erfahrungen, Inspiration und Wissen zur systemisch-dialogischen Prozessbegleitung einbringen. Die Akademie wurde 2016 von Benno Kapelari und Eelco de Geus als offene Gesellschaft gegründet. 2025 fand eine Umgründung zur Dialogakademie FlexCo statt. 

Wir freuen uns sehr über die freundschaftliche Verbindung zwischen dem österreichischen und deutschen Feld.

Mehr Demokratie e.V. ...

... ist ein bundesweiter Verein, der sich für mehr Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie sowie Reformen des Wahlrechts in Deutschland und der Europäischen Union einsetzt. 

Sprechen & Zuhören ist ein von Mehr Demokratie e. V. entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass jede Person gleich viel Redezeit bekommt. Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören.

Ohne dass direkt Emotionen ausgesprochen werden müssen, werden dabei doch Empfindungen spürbar. Dadurch bekommen alle ein Gefühl dafür, „wo der oder die andere steht.“ Beim Zuhören entsteht Empathie und Respekt, insbesondere dann, wenn wir Ähnlichkeiten zu eigenen Erfahrungen erkennen. Nach mehreren Gesprächsrunden sind sich die Beteiligten bewusster geworden, wie sie in der Tiefe zu einem Thema stehen. Sie haben außerdem die Erfahrung gemacht, dass eine demokratische Verständigung möglich ist. Das führt häufig zu mehr Gelassenheit, Entspannung und Zuversicht.

Das Format ist eine gute Vorbereitung für sachliche und inhaltliche politische Arbeit. Es ist empfehlenswert, das Format auch in bestehenden Arbeitsgruppen regelmäßig zu praktizieren, denn es erhöht das Vertrauen untereinander und verbessert die Zusammenarbeit.

https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/demokratische-kultur/sprechen-zuhoeren

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